Über mich

Ich bin Eva, Yogalehrerin und Thai-Massage-Therapeutin.

Mein Yogaweg ist nicht ganz geradlinig und eindeutig und doch begleitet mich Yoga schon sehr lange. Meine erste Yogastunde hatte ich mit 8 Jahren. Damals war ich bei meiner Oma und bin einfach mit zu ihrer Yogastunde gegangen. Sofort war ich fasziniert vom Yoga. Die Lehrerin war sehr entspannt und liebevoll, die Asanas haben Spaß gemacht (natürlich fielen sie mir als Kind auch super leicht) und die Entspannungsreise war mega schön. Ich habe mich schon damals super gut nach der Yogastunde gefühlt. Später habe ich in meiner Pubertät zurück zum Yoga gefunden – damals noch eine sehr ruhige Art des Yoga. Das Yoga hat mir in einer nicht einfachen Lebensphase geholfen und dafür bin ich super dankbar. Als die Lehrerin weggezogen ist habe ich aber erstmal aufgehört mit Yoga. Immer mal wieder habe ich jahrelang on und off praktiziert, zuhause und in verschiedenen Studios bis ich dann circa 2015 eine sehr konstante Praxis aufgebaut habe.

Nach und nach habe ich die positiven Auswirkungen auf meinen Körper und mein ganzes Wesen immer deutlicher wahrnehmen können und habe den Wunsch verspürt noch tiefer einzutauchen und eine Yogaausbildung zu machen. Ich wollte mir mehr Wissen über die korrekte Ausführung der Asanas aneignen, lernen wie eine Yogastunde aufgebaut ist, meine eigene Praxis auf ein höheres Level bringen und vor allem tiefer in die Yogaphilosophie eintauchen, die mich schon immer fasziniert hat. Vor allem stand ich aber auch an einem Wendepunkt meines Lebens: Ich hatte mein erstes Staatsexamen in Grundschullehramt in der Tasche, hatte aber immer mehr daran gezweifelt, ob das der richtige Weg für mich ist. Das Referendariat hat erst ein paar Monate später angefangen und so ging ich los zu reisen, die Yogaausbildung zu machen und mich selber kennenzulernen. Ich wollte schauen, ob ich mir vorstellen könne Yoga zu unterrichten.

Yoga-Ausbildung Goa (Indien)

So habe ich also eine 200 Stunden Yogalehrerausbildung in Goa (Indien) gemacht, in der ich wahnsinnig viel gelernt habe, an meine Grenzen gekommen und über mich hinaus gewachsen bin. Zuerst einmal war ich völlig überfordert und erschlagen, aber gleichzeitig wurde mir immer klarer: Das ist der Weg, den ich gehen möchte. Yoga begeisterte und interessierte mich und obwohl ich noch total unsicher war habe ich sehr schönes Feedback zu meinen Yogaeinheiten bekommen. Mir war also klar – das mit dem zweiten Staatsexamen wäre sicherlich die sichere Variante, aber ich entscheide mich fürs Yoga. Die Yogaausbildung war für mich ein Neuanfang. Yoga hat einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Ich entwickele meine Praxis immer weiter und darf mein Wissen und meine Erfahrungen an andere weiter geben und sie ein Stück auf ihrem (Yoga-)weg begleiten. Ein Jahr später lernte ich dann die Kunst der Thai-Massage.

Ich absolvierte eine Thai-Massage-Ausbildung in Chiang Mai (Thailand), die sich perfekt mit dem Yogawissen ergänzt. Ich habe die Thai-Massage und ihre Wirkung auf den Körper schon geliebt, als ich meine erste Thai-Massage vor einigen Jahren in Asien bekam. Währenddessen noch leicht geschockt – es war wirklich eine traditionelle Thai-Massage auf dem Boden in einem Wohnzimmer – hat sich mein Körper danach einfach nur gut angefühlt. Jetzt integriere ich die Techniken der Thai-Massage in meinen Yogaunterricht und andersherum. Beides passt ganz wunderbar zusammen. Je länger ich Yoga praktiziere, desto mehr sehe ich mich als Anfängerin, denn es gibt noch wahnsinnig viel zu lernen. Aber wie Robert Heinlein sagt: „When one teaches two learn“. Jeder Lehrer ist immer auch Schüler und das ist für mich das Spannende am Yoga. Man kann sich immer weiter entwickeln und mehr dazu lernen.


Lebenslauf:

• 1991 geboren in München

• 2012 – 1016 Studium Grundschullehramt

• 2017 Ausbildung Ashtanga und Vinyasa Yogalehrerin (200 h) Yoga Alliance in Goa, Indien

• 2017 Umzug nach Leipzig

• 2018 Ausbildung zur Thai-Massage-Therapeutin (traditionelle Thai-Massage, 90 h) in Chiang Mai, Thailand